Garten-Workshop

Was passiert mit den Bergen von Bodenaushub auf unserem Grundstück? Wie schützen wir den Garten vor Wildschweinen? Und was qualifiziert eigentlich „heimische“ Pflanzenarten? All das war Thema eines Gartenworkshops, zu dem sich einige von uns mit Renate Froese-Genz, Landschaftsarchitektin aus Potsdam und selbst WohnMichel-Kandidatin, am 16. März in Michendorf trafen.

Bei der zum Workshop gehörenden Gartenbegehung überraschte uns ein Wintereinbruch, so dass die liebevoll „Michendorfer Alpen“ genannten Sandberge rund um die Baustelle ihrem Namen alle Ehre machten.

Begehung des WohnMichel-Grundstücks mit Renate bei winterlichem Schneetreiben

Was wir lernten: Um einen wirklich naturnahen Garten anlegen zu können, braucht es zunächst einiges an Vorwissen, mit dem man sich am Ende aber eine Menge überflüssiger Arbeit sparen kann. Zum Beispiel braucht man heimische Pflanzen in der Regel nicht zu gießen, da sie an das hiesige Klima angepasst sind. Und invasive Pflanzen, die anderen Bewuchs verdrängen, lassen sich oft bereits durch regelmäßiges Mähen in den Griff bekommen.

Renate erläutert die Kriterien, die einen Naturgarten auszeichnen

Unter „heimisch“ versteht man im engeren Sinne solche Arten, die schon „vor Kolumbus“ in dieser Region wuchsen. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Artensterbens ist die Wiederansiedelung solcher Pflanzen besonders wichtig, weil sie Nahrung und Lebensraum für zahlreiche Insektenarten bieten.